Schnorcheln Ibiza: 8 versteckte Strände für unvergessliche Unterwasserwelten

Schnorcheln Ibiza

Hier findest Du die besten Geheimtipps zum Schnorcheln auf Ibiza. Wir stellen Euch 8 versteckte Buchten vor, wo Ihr Zackenbarsche, Lippfische und Tintenfische in kristallklarem Wasser entdecken könnt. Das Besondere an unseren Gewässern? Die Seegraswiesen der Posidonia Oceanica sorgen für diese außergewöhnliche Klarheit und machen die Küste zu einem echten Unterwasserparadies. Von Mai bis Oktober erwartet Euch die perfekte Zeit für Euer Schnorchelabenteuer – angenehme Wassertemperaturen und optimale Sicht inklusive. Diese 8 Strände kennt garantiert noch nicht jeder.

Cala d’En Serra: Verstecktes Juwel im Norden

Cala d'en Serra Strand Ibiza Image Source: AdobeStock

Fast kreisrund versteckt sich diese Bucht an Ibizas Nordküste – Cala d’en Serra zählt zu den am wenigsten bekannten Plätzen der Insel. Bewaldete Felshänge umgeben den kleinen Sandstrand, während die felsige Nordküste zu den besten Schnorchelrevieren gehört.

Warum dieser Strand zum Schnorcheln besonders ist

Kristallklares Wasser und üppiges Meeresleben… perfekt für alle, die beim Schnorcheln ihre Ruhe haben möchten. Der flache Einstieg und überwiegend sandige Boden erleichtern Euch den Zugang erheblich. Die Klarheit des Meeres? Einfach beeindruckend. Flacher Boden, sandige Felskonturen und minimale Störungen machen das Wasser nahezu durchsichtig.

An den Rändern ragen felsige Vorsprünge ins Meer und bilden kleine Riffe, wo sich Fische versammeln. Bei Nordost-Wind kann es allerdings zu trübem Wasser oder Algen kommen. Nur wenige Boote ankern hier – ideal zum Schnorcheln.

Unterwasserwelt und Meereslebewesen

Die reiche Meeresfauna der Nordküste macht Cala d’en Serra zu einer Top-Adresse zum Schnorcheln. Mit Eurer Schnorchelausrüstung findet Ihr kleine Fischschwärme, Seesterne und mediterrane Kreaturen. Die felsigen Ränder bilden natürliche Lebensräume für verschiedene Meereslebewesen.

Selbst erfahrene Schnorchler finden hier eine Herausforderung. Die meist sauberen Gewässer bieten optimale Sicht für Unterwasserbeobachtungen. Aufgrund der geschlossenen Bucht kann es je nach Strömung zu angeschwemmten Dingen kommen – dabei handelt es sich jedoch nicht um Schmutz, sondern um aufgewirbelten Sand.

Anfahrt und beste Besuchszeit

Von Portinatx fahrt Ihr Richtung Hafenstraße. Sobald Ihr Arenal Gros seht, nehmt die Straße rechts. Nach einem Kilometer links den Weg zur Bucht – etwa 100 Meter entfernt findet Ihr den Parkplatz. Nach einem Kilometer endet der Asphalt. Wer seine Stoßdämpfer schonen will und einigermaßen fit ist, geht das letzte Stück zu Fuß.

Beste Zeit? Spätfrühling von Mai bis Anfang Juni sowie Frühherbst September bis Mitte Oktober – weniger Menschen, angenehmes Wetter, warmes Meer. Wochentags ist es ruhiger als am Wochenende, wenn Einheimische anreisen. Morgen bis Mittag bietet weiches Licht, ruhiges Meer und Frieden.

Praktische Tipps für Schnorchler

Von Juni bis September gibt es einen Chiringuito mit Fleisch-, Fisch- und Meeresfrüchtegerichten sowie Getränken. Die Strandbar vermietet auch Sonnenschirme und Liegestühle. Für Euren Besuch solltet Ihr einpacken:

  • Wasser (mindestens 1,5-2 Liter pro Person)
  • Snacks wie Sandwiches, Obst oder Nüsse
  • Sonnenschutz mit Creme, Hut und Sonnenbrille
  • Strandausrüstung mit Handtüchern und Matte
  • Schnorchelausrüstung mit Maske, Schnorchel und Flossen
  • Feste Schuhe für den Schotterweg, Sandalen für den Strand
  • Müllbeutel – nehmt Euren Abfall wieder mit

Die Umgebung ist ein beliebtes Wandergebiet mit gut markiertem Küstenweg bis zum blau-weißen Leuchtturm El Faro del Moscarter, dem höchsten der Balearen. Am Ende der Straße… die Ruinen eines unvollendeten Hotels.

Cala Mastella: Ruhiges Paradies für Schnorchel-Enthusiasten

Cala Mastella Steg Ibiza
Image Source: AdobeStock

Sucht Ihr nach einem Ort, wo Ihr das Meeresleben in absoluter Ruhe genießen könnt? Cala Mastella an der Nordostseite von Ibiza ist genau das richtige für alle Schnorchel-Enthusiasten, die natürliche Schönheit abseits der Massen erleben möchten. Versteckt hinter hohem Schilf und umgeben von schattigen Pinienwäldern liegt dieser kleine Sandstrand wie ein gut gehütetes Geheimnis. Schroffe Felsen und Klippen prägen die malerische Bucht, während der Meeresgrund eine faszinierende Mischung aus Sand, Steinen und Kieselsteinen bietet.

Warum dieser Strand zum Schnorcheln besonders ist

Das türkisfarbene bis aquamarinblaue Wasser? Einfach atemberaubend und eine der größten Attraktionen dieser Bucht. Hier tummeln sich Felsenfische und andere Meeresbewohner, die Euch faszinierende Unterwasseransichten garantieren. Die geschützte Lage sorgt für eine reiche Meeresbiodiversität, wie Ihr sie selten findet. Anfangs ist das Wasser noch nicht tief, doch wer weiter hinausschwimmt, entdeckt herrliche Schnorchelbedingungen. Zwischen den spektakulären Felsformationen herrscht meist Ruhe – perfekt für alle, die das pulsierende Meeresleben beobachten wollen. Bei bestimmten Wetterbedingungen können allerdings gelegentlich Algen auftreten.

Diese Bucht hat für jeden etwas zu bieten: Paare finden hier die Ruhe für ihren perfekten Urlaub, Familien schätzen die sanften Hänge und das ruhige Wasser. Der relativ kleine und abgelegene Strand bietet Euch die Chance, den Menschenmassen zu entfliehen. Die Wasserfarbe wechselt je nach Unterlage – von intensiven Grün- und Blautönen bis zu dunkleren Schattierungen, je nachdem wie Felsen, weißer Sand und Posidonia am Grund zusammenspielen.

Unterwasserwelt und Meereslebewesen

Was Euch unter Wasser erwartet? Eine Welt voller maritimem Leben mit vielfältigen Fischarten und Korallenriffen. Taucht ein und entdeckt die faszinierende Unterwasserwelt – die Schönheit der Meeresfauna und -flora wird Euch begeistern. Diese Gewässer gehören definitiv zu den besten Schnorchelplätzen Ibizas und bieten unglaublich klares Wasser sowie eine reiche Meeresfauna. Unser Tipp: Bringt Schwimmbrillen mit für die optimale Sicht unter Wasser. Die vielen Boote, die hier vor Anker liegen, zeigen schon: Wassersportler wissen, wo es am schönsten ist.

Anfahrt und beste Besuchszeit

Von der Cala Boix nehmt Ihr den Camí de Can Miquel Pere und biegt beim Schild „El Bigote“ links die steile Piste hinunter. Plant genug Zeit ein, denn die Parkplätze sind begrenzt. Wann solltet Ihr kommen? Früh am Morgen oder am späten Nachmittag – dann ist das Wasser ruhiger und die Sicht besser. Wochentags herrscht generell eine ruhigere Atmosphäre als an Wochenenden. Mit dem Boot zu kommen ist übrigens eine Alternative, die viele Besucher als noch schöneres Erlebnis beschreiben.

Praktische Tipps für Schnorchler

Direkt neben der Bucht wartet das authentische Restaurant El Bigote – über die Felsen erreichbar und einen Besuch wert. Reserviert am besten vorher, denn die köstlichen Meeresfrüchtegerichte sind sehr gefragt. Wer aktiv werden möchte: Kajakfahren, Stand-Up-Paddeln und Jetski fahren sind hier möglich, mehrere Verleihstationen bieten Ausrüstung und Unterricht für Anfänger. Bringt Eure eigene Schnorchelausrüstung mit – so könnt Ihr das klare Wasser voll auskosten und die Unterwasserlebewesen in den sauberen Gewässern richtig genießen. Die Ausstattung vor Ort beschränkt sich auf eine Strandbar und gelegentliche Hängematten.

Cala Xuclar: Abgelegene Bucht mit kristallklarem Wasser

Cala Xuclar Ibiza in Sant Joan
Image Source: AdobeStock

Cala Xuclar gehört zu den letzten Stränden Ibizas, wo Ihr wirklich allem entfliehen könnt. Winzig ist sie – gerade mal 35 Meter lang und 20 Meter breit. Die meisten Besucher erwarten hier Sand, doch größtenteils findet Ihr Kieselsteine, nur hinten etwas Sand zwischen den Steinen. Die nordwestliche Lage zwischen Bergen und wilder Vegetation schafft eine geschützte … fast geheime Atmosphäre.

Warum dieser Strand zum Schnorcheln besonders ist

Kristallklares Wasser, soweit das Auge reicht. Der Meeresboden zeigt sich felsig mit sandigen Flecken, das Wasser bleibt schön flach und fällt sanft ab. Als geschlossene Bucht herrscht meist Ruhe – selbst im Hochsommer findet Ihr hier deutlich weniger Menschen. Der mittelgrobe, helle Natursand sorgt für diese unglaubliche Klarheit.

Achtung bei Nordwest-Wind – dann kann das Wasser trüb werden oder Algen anspülen. Der Einstieg gestaltet sich wegen der Felsen etwas knifflig, deshalb sind Badeschuhe ein Muss.

Unterwasserwelt und Meereslebewesen

Unter Wasser wartet eine reiche Fauna und Flora. Seeigel und bunte Fische bevölkern diese kristallklare Welt. Schwimmt unbedingt rechts und links der Bucht entlang – dort passiert das meiste. Mit Glück entdeckt Ihr das berühmte „Ojo de Mar“, das weiße Spiralplättchen der Meerschnecken. Die Felsbrocken in der Bucht laden zu ausgiebigen Erkundungen ein … ein echter Geheimtipp für Naturliebhaber.

Anfahrt und beste Besuchszeit

Einfach ist anders. Nach einigen Kilometern geht es rechts auf eine Schotter- und Betonpiste hinunter. Parkplätze gibt es gratis, aber nicht viele. In der Vorsaison liegt die Bucht fast verlassen da – grünes Schilf, winziger Strand, nicht täglich von Algen befreit. Je nach Saison erlebt Ihr hier zauberhafte Sonnenuntergänge.

Mit dem Boot klappt die Anfahrt deutlich entspannter. Selbst im Sommer bleibt es hier ruhig.

Praktische Tipps für Schnorchler

Wasserschuhe sind Pflicht – die Steine können rutschig werden. Sonnenschirm aufstellen? Schwierig im harten Boden. Manche stapeln Steine um den Schirmständer, doch das hält selten dem Wind stand. Also: reichlich Sonnencreme einpacken.

Im Sommer öffnet ein kleines Restaurant mit hochwertigen Meeresfrüchten. Teuer, aber sehr beliebt. Reservierung empfehlenswert, besonders in der Hochsaison. Bis dahin müsst Ihr Getränke und Snacks selbst mitbringen. Das Restaurant bleibt bis spät geöffnet, perfekt für Cocktails zum Sonnenuntergang. Die Umgebung lädt zu Spaziergängen ein.

Cala Escondida: Geheimtipp neben Cala Comte

Cala Escondida in Ibiza
Source: AdobeStock

Links von Cala Comte versteckt sich ein echter Geheimtipp – die Cala Escondida. Dieser 50 Meter lange Sandstrand gilt als genauso schön wie sein berühmter Nachbar, ist aber deutlich weniger überfüllt. Den feinen Sand findet Ihr auf der linken Seite, wenn Ihr Euch Cala Comte nähert. Keine Sorge wegen der Nudisten hier – unter Wasser passiert so viel, dass Eure Augen garantiert anderweitig beschäftigt sind.

Warum dieser Strand zum Schnorcheln besonders ist

Die Gewässer hier bieten perfekte Bedingungen zum Schnorcheln. Früh am Morgen habt Ihr die besten Chancen, denn später wird’s durch Cala Comte ziemlich voll. Im August erreichen Luft- und Wassertemperatur beide 27,2°C, während es im Januar auf 14,5°C Luft und 14,9°C Wasser abkühlt. Die Klarheit des Wassers macht diese versteckte Bucht zum perfekten Spot für Unterwasserbeobachtungen – fernab vom Trubel der größeren Strände.

Unterwasserwelt und Meereslebewesen

Unter der Oberfläche erwartet Euch eine aktive mediterrane Unterwasserwelt. Die felsigen Formationen schaffen natürliche Lebensräume für verschiedene Fischarten. Das kristallklare Wasser ermöglicht hervorragende Sicht, sodass Ihr die Meeresfauna in ihrer natürlichen Umgebung beobachten könnt. Die geschützte Lage trägt zur reichen Meeresbiodiversität bei.

Anfahrt und beste Besuchszeit

Über die Parkplätze von Cala Comte auf der linken Seite erreicht Ihr den Strand ohne Probleme mit jedem Fahrzeug. Von dort führt rechts eine Steintreppe hinunter zu dieser geheimen Bucht. Das nächste Restaurant liegt etwa einen Kilometer entfernt, die nächste Unterkunft 980 Meter weg. Bei Sonnenuntergang wird’s hier richtig magisch – den berühmten Cala-Comte-Sunset könnt Ihr hier stress- und touristenfrei in entspannter Klippenatmosphäre erleben.

Praktische Tipps für Schnorchler

Das rustikale Chiringuito Cala Escondida serviert eine gute Auswahl veganer Speisen. Mit 15 Euro inklusive Bier oder Wein werdet Ihr locker satt. Die Strandbar arbeitet zu 100 Prozent umweltfreundlich mit Sonnenkollektoren und ökologischen Wasser- und Sanitärsystemen. Die Atmosphäre hier ist magisch – Landschaftsschönheit, Toleranz und entspannte Stimmung verschmelzen perfekt. Auf den kleinen Tischen am Meer unter der Sonne zu sitzen… das ist Luxus pur.

Illa des Bosc: Kleines Inselparadies im Südwesten

Illa des Bosc ibiza
AdobeStock_360736508

Wer echte Abenteuer sucht, findet sie auf der winzigen Illa des Bosc im Südwesten Ibizas. Diese unbewohnte Insel zählt zu den kleinsten des Balearen-Archipels und ist nur per Boot erreichbar. Gerade das macht sie so besonders – hier erwartet Euch eine ruhige, glasklare Bucht fernab aller Touristenströme. Während andere Schnorchler an überfüllten Stränden tummeln, habt Ihr hier Euer eigenes kleines Paradies.

Warum dieser Strand zum Schnorcheln besonders ist

Die geschützte Lage sorgt für spiegelglattes Wasser und perfekte Sicht unter der Oberfläche. Anfänger können hier entspannt ihre ersten Schnorchelerfahrungen sammeln, während auch Profis auf ihre Kosten kommen. Das Beste? Ihr seid praktisch allein mit den Fischen. Die unbewohnte Insel garantiert Ruhe pur – kein Motorenlärm, keine Menschenmassen, nur Ihr und das Meer.

Unterwasserwelt und Meereslebewesen

Unter Wasser erwartet Euch eine bunte Mischung aus sandigen Flächen und Felsformationen. Hier tummeln sich besonders viele farbenfrohe Fischarten, die neugierig um Euch herumschwimmen. Mit etwas Glück entdeckt Ihr Lippfische, Meerbrassen oder sogar einen Oktopus zwischen den Steinen. Die verschiedenen Unterwasser-Landschaften schaffen ideale Bedingungen für reiches Meeresleben.

Anfahrt und beste Besuchszeit

Frühling und Herbst sind perfekt für Euren Bootsausflug zur Illa des Bosc. Das Wasser ist noch schön warm, aber der Bootsverkehr hält sich in Grenzen – optimale Sicht garantiert. Mehrere Anbieter bringen Euch zu diesem versteckten Juwel. Plant am besten einen halben Tag ein, um die Insel richtig zu erkunden.

Praktische Tipps für Schnorchler

Packt alles ein, was Ihr braucht – auf der unbewohnten Insel gibt es nichts zu kaufen. Schnorchelausrüstung, Wasserschuhe gegen scharfe Muscheln, reichlich Wasser und Snacks gehören ins Gepäck. Sonnenschutz ist ein Muss, denn Schatten findet Ihr hier kaum. Nehmt Euren Müll wieder mit und respektiert diese unberührte Natur. Die besten Fische findet Ihr rund um die Felsen.

Sa Caleta: Malerische Bucht mit reichem Meeresleben

Ibiza, Sa Caleta Strand
AdobeStock_226741173

Rötliche Erdklippen in Hufeisenform, goldener Sand und kristallklares Wasser – Sa Caleta im Südosten Ibizas ist ein Traum. Die etwa 100 Meter lange und 15 Meter breite Bucht mischt weichen Sand mit Kieselsteinen. Besonders Familien aus der Umgebung lieben diesen geschützten natürlichen Pool zwischen den Felsen.

Warum dieser Strand zum Schnorcheln besonders ist

Das seichte, saubere Wasser macht Sa Caleta perfekt für Familien mit Kindern. Hier könnt Ihr die Posidonia oceanica und lokale Meeresfauna in völliger Ruhe beobachten – der überwiegend sandige, flache Boden sorgt für entspannte Bedingungen. Das Wasser glitzert klar und bleibt meist sehr ruhig. Die geschützte Lage sorgt sogar dafür, dass das Meer hier wärmer ist als anderswo.

Der sanfte Abfall ins Meer? Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene. An den Felsvorsprüngen auf der linken Seite tummeln sich besonders viele Fische. Erst tretet Ihr etwa einen Meter über Kiesel, dann wird der Meeresboden sandig – achtet nur auf die großen Felsen.

Unterwasserwelt und Meereslebewesen

Zahlreiche Felsformationen voller bunter Korallen, Schwämme und Algen erwarten Euch unter Wasser. Die Vielfalt ist beeindruckend – Aale, Oktopusse oder Seesterne zu entdecken ist hier völlig normal. Das kristallklare Wasser bietet faszinierende Einblicke, wo verschiedene Arten in ihrem natürlichen Lebensraum gedeihen. Jeder Tauchgang wird unvergesslich, egal ob Anfänger oder erfahrener Schnorchler.

Anfahrt und beste Besuchszeit

Von Ibiza-Stadt oder Playa d’en Bossa braucht Ihr nur 10 bis 15 Autominuten. Von Sant Josep kommend fahrt Ihr Richtung Ibiza, nehmt nach 5 Kilometern die Ausfahrt Cova Santa und bleibt auf dieser Straße, vorbei an der Ausfahrt Cala Jondal. An der Kreuzung folgt Ihr der Beschilderung Sa Caleta, lasst den Hauptstrand-Parkplatz hinter Euch und nehmt links den kleinen Weg.

Der unbefestigte Parkplatz füllt sich im Juli und August schnell. Früh am Morgen oder später Nachmittag – das ist die beste Zeit. Zwischen April und Juli habt Ihr die besten Bedingungen, aber Wochenenden können voll werden, da Einheimische den Strand lieben.

Praktische Tipps für Schnorchler

Bequeme Turnschuhe oder Trekkingsandalen sind ein Muss – das Ufer und die Wege zur phönizischen Siedlung können steinig sein. Schnorchelausrüstung nicht vergessen… Die Umgebung bietet sogar ein natürliches Spa-Erlebnis mit den therapeutischen Tonsteinen zwischen den beruhigenden Kiefern.

Cala d’Hort: Schnorcheln mit Blick auf Es Vedrà

Cala d’Hort Ibiza
AdobeStock_1900271400

Wer sagt denn, dass Schnorcheln und spektakuläre Aussichten sich ausschließen? Die Cala d’Hort beweist das Gegenteil. Nur wenige hundert Meter vor Euch ragt die mystische Felseninsel Es Vedrà steil aus dem Wasser – eine Kulisse, die besonders bei Sonnenuntergang magisch wirkt. Der schmale Sandstrand im Süden gehört definitiv zu Ibizas Ikonen.

Warum Ihr hier unbedingt schnorcheln solltet

Das türkisfarbene Wasser glitzert außergewöhnlich klar – typisch für Kiesstrände wie diesen. Der sanft abfallende Meeresboden macht das Schnorcheln sicher und entspannt. Sand und Kies mischen sich mit felsigen Rändern, perfekte Bedingungen also. Die geschützte Lage an der Südwestküste sorgt an ruhigen Tagen für glasklare Sicht. Bei Wind kann es schon mal etwas trüber werden, und ab und zu zeigen sich Quallen. Die Posidonia-Seegraswiesen filtern das Wasser natürlich – wenn Ihr angespülte Seegrasblätter am Ufer seht, ist das ein gutes Zeichen für intakte Meeresökosysteme.

Was Euch unter Wasser erwartet

Felsen, Grotten und Korallenriffe – hier wird’s spannend. Der Bereich um die Felsen im Norden lockt besonders viele verschiedene Fischarten und Meereskreaturen an. Mit etwas Glück entdeckt Ihr Rochen oder sogar Muränen. Die felsigen Abschnitte und großflächigen Neptungraswiesen bieten perfekte Sicht. In diesen Unterwassergärten wohnen unzählige Fische und wirbellose Tiere – ein Fest für die Augen. Auch die sandigen Bereiche stecken voller Leben, Ihr müsst nur etwas Geduld mitbringen.

So kommt Ihr hin und wann es am schönsten ist

Der Weg ist gut ausgeschildert, Navi braucht Ihr nicht. Die Parkplätze allerdings… da wird’s eng. Entweder sehr früh kommen oder einen längeren Fußmarsch einplanen. Die Zufahrt führt einen steilen Hang hinauf – der Rückweg zum Auto kann ganz schön anstrengend werden. Viele parken am Straßenrand, wodurch nur noch eine Spur frei bleibt. Am besten kommt Ihr früh morgens oder spätnachmittags, wenn das Wasser ruhiger ist. In der Hochsaison strömen alle hierher – der Ausblick und die entspannte Atmosphäre locken eben.

Was Ihr mitbringen solltet

Sonnencreme, Hut und Sonnenbrille sind Pflicht. Restaurants gibt’s zwar in der Nähe, aber für einen ganzen Strandtag schadet es nicht, eigenes Wasser und Snacks dabeizuhaben. Die kleine Strandboutique versorgt Euch mit dem Nötigsten. Ringsum warten authentische Restaurants mit echter ibizenkischer Küche und frischen Meeresfrüchten auf Euch. Viele Katamaran- und Segeltouren legen hier einen Stopp ein und bieten Schnorchelzeit nahe des Es Vedrà Aussichtspunkts. Wichtig: Cala d’Hort ist Naturschutzgebiet – respektiert die Umwelt und lasst keinen Müll zurück.

Es Caló auf Formentera: Natürliches Goldfischglas

Es Caló Formentera
AdobeStock_318836540

Eine kurze Fährfahrt von Ibiza entfernt erwartet Euch Es Caló des Mort auf Formentera – ein Strand, der seinem Namen als natürliches Goldfischglas alle Ehre macht. Das Wasser ist so klar, dass Ihr meinen könntet, in einem riesigen Aquarium zu schwimmen. Verantwortlich für diese unglaubliche Klarheit sind die größten Posidonia Oceanica-Seegrasfelder des ganzen Mittelmeers, die sich zwischen Ibiza und Formentera erstrecken.

Warum dieser Strand zum Schnorcheln besonders ist

Klein aber fein – so lässt sich Es Caló de Sant Agustí am besten beschreiben. Die kleinen Fische hier scheinen keine Scheu zu haben und begleiten Euch beim Schwimmen durch die flachen Gewässer. Dünen, Pinienwälder und imposante weiße Klippen rahmen diesen türkisfarbenen Traum ein. Bei südwestlichem Wind herrscht hier absolute Ruhe, doch Vorsicht bei starkem Nordwind – dann wird’s gefährlich. Das charmante Dorf Es Caló de Sant Agustí lädt nach dem Schnorcheln zum Entdecken ein.

Unterwasserwelt und Meereslebewesen

Verwitterte Felsen formen natürliche Becken und Spalten, die direkt ins kristallklare Wasser übergehen. Sowohl die Platgetes als auch der Es Caló Beach bieten fantastische Schnorchelbedingungen – die felsige Küste steckt voller Leben. Schnorchel-Fans kommen hier definitiv auf ihre Kosten.

Anfahrt und beste Besuchszeit

Wollt Ihr die schönsten Ausblicke der Insel? Dann seid Ihr hier richtig. Per Fähre von Ibiza nach Formentera, dann mit Mietwagen oder Fahrrad weiter nach Es Caló. Die ruhigsten Bedingungen findet Ihr morgens und am frühen Nachmittag.

Praktische Tipps für Schnorchler

Plant Euren Bootsausflug so, dass Ihr das ruhige Dorf erkunden könnt – echtes Formentera-Feeling pur. Wasserschuhe sind wegen der rutschigen Felsen Pflicht, und vergesst den Sonnenschutz nicht.

Vergleichstabelle

Hier habt Ihr alle wichtigen Infos zu unseren 8 Geheimtipps auf einen Blick. Welcher Strand passt zu Eurem geplanten Schnorchel-Abenteuer?

Strand Lage Strandgröße Wasserqualität Meeresboden Unterwasserwelt Besonderheiten Beste Besuchszeit Gastronomie Anfahrt Ausrüstung-Tipps
Cala d’En Serra Nordküste Ibiza Klein, fast kreisrund Kristallklar, meist sauber Überwiegend sandig, flacher Einstieg Kleine Fischschwärme, Seesterne, mediterrane Kreaturen Felsige Vorsprünge bilden kleine Riffe; bei Nordost-Wind trübes Wasser möglich Mai-Anfang Juni, September-Mitte Oktober; Morgen bis Mittag ideal Chiringuito (Juni-September) mit Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten Von Portinatx, Parkplatz ca. 100m entfernt, letztes Stück zu Fuß empfohlen Schnorchelausrüstung, feste Schuhe, Sonnenschutz, Wasser, Snacks, Müllbeutel
Cala Mastella Nordostseite Ibiza Klein, hinter hohem Schilf Türkisfarben bis aquamarinblau, reich an Leben Sand, Steine und Kieselsteine Felsenfische, Korallenriffe, vielfältige Fischarten Geschützte Lage garantiert reiche Biodiversität; gelegentlich Algen Früh am Morgen oder später Nachmittag; Wochentage ruhiger Restaurant El Bigote (Reservierung empfohlen) Von Cala Boix, steile Piste, begrenzte Parkplätze; auch per Boot erreichbar Eigene Schnorchelausrüstung, Schwimmbrillen für optimale Sicht
Cala Xuclar Norden Ibiza 35m Länge, 20m Breite Kristallklar Felsen mit sandigen Stellen, mittelgrober heller Sand Seeigel, bunte Fische, „Ojo de Mar“ (Meerschnecken-Plättchen) Geschlossene Bucht, meist ruhig; bei Nordwest-Wind trübes Wasser Vorsaison fast verlassen; selbst Hochsaison wenig los Kleines Strandrestaurant (Sommer), teuer aber beliebt, Cocktails bis spät Schotter- und Betonpiste, gratis aber knappe Parkplätze; per Boot einfacher Wasserschuhe dringend empfohlen, reichlich Sonnencreme
Cala Escondida Südwesten, links von Cala Comte Ca. 50m Länge Außergewöhnlich klar Feiner Sand Verschiedene mediterrane Fischarten, aktive Unterwasserwelt Weniger überfüllt als Cala Comte; von Nudisten bevorzugt Frühe Morgenstunden; August wärmster Monat (27,2°C) Chiringuito Cala Escondida (rustikal, vegan-freundlich, ökologisch betrieben) Über Cala Comte Parkplätze, Steintreppe rechts führt zur Bucht Eigene Schnorchelausrüstung mitbringen
Illa des Bosc Südwesten Ibiza (kleine Insel) Kleinste unbewohnte Insel Ruhig und klar Sand und felsige Bereiche mit Seegras und Muscheln Bunte Fischarten, Lippfische, Meerbrassen, Oktopus, Rochen Unbewohnte Insel, garantiert Ruhe Frühling und Herbst (warmes Wasser, beste Sicht) Keine (unbewohnte Insel) Per Boot, mehrere Verleihfirmen bieten Ausflüge an Eigene Ausrüstung, Wasserschuhe, Trinkwasser, Snacks, Sonnenschutz
Sa Caleta Südosten Ibiza 100m Länge, 15m Breite Seicht, sauber, sehr klar Überwiegend sandig, flach, einige große Felsen Bunte Korallen, Schwämme, Algen, Aale, Oktopusse, Seesterne Rötliche Erdklippen in Hufeisenform; wärmer als andere Strände April-Juli; früh morgens oder später Nachmittag; Wochenende voll Nicht erwähnt 10-15 Min. von Ibiza-Stadt, unbefestigter Parkplatz füllt sich schnell Eigene Schnorchelausrüstung, bequeme Turnschuhe/Trekkingsandalen
Cala d’Hort Süden Ibiza Schmaler Sandstrand Türkisfarben, außergewöhnlich klar Sand-Kies-Mix mit felsigen Rändern Felsen, Grotten, Korallenriffe, Rochen, Muränen, Neptungraswiesen Blick auf mystische Felseninsel Es Vedrà; Naturschutzgebiet Früh morgens oder später Nachmittag; ruhige Tage bevorzugen Mehrere Restaurants mit ibizenkischer Küche und Meeresfrüchten Gut ausgeschildert, begrenzte Parkplätze, sehr steile Zufahrt Sonnencreme, Hut, Sonnenbrille, Wasser, Essen; Umwelt respektieren
Es Caló (Formentera) Formentera, Ostküste Klein Kristallklar, klarster Pool-Effekt Glatte, verwitterte Felsen bilden natürliche Becken Voller kleiner Fische, reichhaltiges Meeresleben Größte Posidonia-Seegrasfelder im Mittelmeer; bei SW-Wind ruhig, bei Nordwind gefährlich Morgen- und frühe Nachmittagsstunden Dorfrestaurants verfügbar Fähre von Ibiza nach Formentera, dann Mietwagen/Fahrrad Wasserschuhe (rutschige Felsen), ausreichend Sonnenschutz

Unser Fazit

Diese 8 versteckten Buchten zeigen Euch das wahre Schnorchel-Ibiza – fernab der Menschenmassen und voller Überraschungen unter Wasser. Von der kleinen Cala d’En Serra bis zum glasklaren Es Caló auf Formentera wartet überall anderes Meeresleben auf Euch.

Unsere wichtigsten Tipps? Kommt früh am Morgen oder später am Nachmittag, dann habt Ihr das ruhigste Wasser und die beste Sicht. Packt Eure eigene Ausrüstung ein – die meisten versteckten Buchten haben keine Verleihmöglichkeiten. Wasserschuhe sind bei den felsigen Stränden Gold wert.

Die Monate Mai bis Oktober bieten perfekte Bedingungen zum Schnorcheln. Und vergesst nicht: Diese Plätze sind so schön, weil sie natürlich geblieben sind. Lasst keinen Müll zurück und respektiert die Unterwasserwelt.

Jetzt habt Ihr die Geheimtipps – Zeit, Ibizas verborgene Schnorchelparadiese selbst zu entdecken.

FAQ

Q1. Welche Strände auf Ibiza eignen sich am besten zum Schnorcheln?

Zu den besten Schnorchelstränden auf Ibiza zählen Cala d'En Serra im Norden mit ihren felsigen Riffen, Cala Mastella mit kristallklarem Wasser und reicher Meeresfauna, sowie Cala d'Hort mit spektakulärem Blick auf Es Vedrà. Auch Cala Xuclar und Sa Caleta bieten hervorragende Bedingungen mit klarem Wasser und vielfältigem Meeresleben. Diese versteckten Buchten sind weniger überlaufen als die bekannten Touristenstrände.

Q2. Wann ist die beste Zeit zum Schnorcheln auf Ibiza?

Die optimale Zeit zum Schnorcheln auf Ibiza liegt zwischen Mai und Oktober, wenn die Wassertemperaturen angenehm warm sind und die Sichtverhältnisse am besten ausfallen. Besonders empfehlenswert sind die Monate Mai bis Anfang Juni sowie September bis Mitte Oktober, da dann weniger Besucher unterwegs sind. Die frühen Morgenstunden oder der späte Nachmittag bieten meist ruhigeres Wasser und bessere Sicht.

Q3. Gibt es Korallenriffe und Seegraswiesen rund um Ibiza?

Ja, die Gewässer um Ibiza zeichnen sich durch gut erhaltene Bestände von Posidonia Oceanica (Seegras) und Korallenriffe aus. Diese Seegraswiesen gehören zu den größten im Mittelmeerraum und sind für die außergewöhnliche Wasserklarheit verantwortlich. Sie bilden wichtige Lebensräume für zahlreiche Fischarten, wirbellose Tiere und andere Meereslebewesen, die Ihr beim Schnorcheln beobachten könnt.

Q4. Welche Meerestiere kann man beim Schnorcheln auf Ibiza entdecken?

Beim Schnorcheln auf Ibiza könnt Ihr eine vielfältige Unterwasserwelt erleben: bunte Fischarten wie Lippfische und Meerbrassen, Seesterne, Seeigel, Tintenfische und mit etwas Glück sogar Rochen, Oktopusse oder Muränen. Die felsigen Bereiche und Seegraswiesen beherbergen kleine Fischschwärme und verschiedene mediterrane Kreaturen, die in den kristallklaren Gewässern gut zu beobachten sind.

Q5. Was sollte man für einen Schnorchelausflug auf Ibiza einpacken?

Für einen gelungenen Schnorchelausflug solltet Ihr unbedingt Eure eigene Schnorchelausrüstung (Maske, Schnorchel, Flossen), Wasserschuhe zum Schutz vor Felsen und Seeigeln, ausreichend Trinkwasser (mindestens 1,5-2 Liter pro Person), Snacks, Sonnenschutz (Creme, Hut, Sonnenbrille) sowie Handtücher mitbringen. Da viele versteckte Buchten keine Infrastruktur bieten, sind auch Müllbeutel wichtig, um die Natur sauber zu halten.

Ähnliche Beiträge