Santa Gertrudis

Wir möchten Euch Santa Gertrudis auf der Insel Ibiza als Ferienort vorstellen. Das malerische Bauerndorf ist in den letzten Jahren zum Treffpunkt für Einheimische und Touristen avanciert und lockt seine Gäste mit einem vielfältigen kulinarischen Angebot.

Genießt die von Künstlern und Hippies geprägte Atmosphäre in einem der hübschen Straßencafés, flaniert durch die zahlreichen Boutiquen oder wandert in der Umgebung durch die gepflegte Kulturlandschaft mit Obstbäumen voll Zitrusfrüchten, Mangos und Avocados. Die Einwohner von Santa Gertrudis sind freundlich und hilfsbereit und heißen Gäste aus aller Welt herzlich in ihrem kleinen Städtchen mit dem künstlerischen Ambiente willkommen. 

Im Herzen von Ibiza

Santa Gertrudis ist ein Dorf im Herzen der balearischen Insel Ibiza. Es wird von Feldern und Obstbäumen gesäumt und die Häuser des charmanten Städtchens sind rund um den zentral gelegenen Dorfplatz gruppiert.

Inmitten dieses Treffpunkts für Jung und Alt, Einheimische und Touristen befindet sich eine hübsche weiß gekalkte Kirche. Sie ist dem Schutzheiligen oder Patron des Städtchens geweiht und ein Anziehungspunkt für gläubige Einwohner und an der Kultur und Geschichte der Insel interessierte Besucher.

Santa Gertrudis Kirche
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Außerdem findet ihr im Zentrum von Santa Gertrudis traditionelle Bars, urige Kneipen, angesagte Lokale und gemütliche Restaurants. Die vielen Boutiquen laden zu einer kleinen Shoppingtour durch den Ort ein und verfügen über ein breites Angebot an Textilien, Schmuckware und Souvenirs.

Ein besonderes Highlight ist die berühmte Bar Costa. Mittellose Maler bezahlten hier früher mit ihren Bildern. Ihre Kunstwerke hängen nun überall an den Wänden und verleihen dem Lokal eine besondere und einmalige Atmosphäre. Auch die Einheimischen der ganzen Insel genießen diese gerne und treffen sich hier mehrmals im Jahr auf einen Teller Manchego-Käse und spanischen Serrano Schinken. 

In den vergangenen Jahren ist der kleine Ort Santa Gertrudis im Zentralgebiet von Ibiza immer weiter gewachsen. Zu den alten Gehöften gesellten sich moderne Villen und luxuriöse Privathäuser. Dennoch hat sich das einstige Bauern- und spätere Künstlerdorf Santa Gertrudis seinen traditionellen Charakter bewahrt.

Einige Straßenzüge wurden verbreitert und der Dorfplatz in der Mitte des Städtchens umfassend modernisiert. Autos und Motorräder wurden aus der Innenstadt verbannt und eine Zone für Fußgänger etabliert. Neben den bekannten und beliebten Bars haben schicke Cafés und stilvolle Restaurants eröffnet und locken das ausländische und inländische Publikum von der ganzen Insel in den kleinen Ort. Im Jahr 2016 eröffnete schließlich das erste Hotel mit dem Namen Gatzara in dem bei Besuchern beliebten Dorf Santa Gertrudis und machte eine längeren Aufenthalt vor Ort möglich. 

Santa Gertrudis Fußgängerzone
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Die zahlreichen Restaurants und Gourmettempel von Santa Gertrudis verwöhnen Euren Gaumen mit einer Vielfalt aus unterschiedlichen Gerichten aus aller Welt. So findet ihr hier auf den Menükarten neben vegetarischen oder veganen Speisen Angebote aus der gehobenen italienischen, asiatischen, afrikanischen und spanischen Küche. Nicht umsonst wird Santa Gertrudis von den Einwohnern der Insel auch als das kulinarische Mekka von Ibiza bezeichnet und genießt in dieser Hinsicht einen hervorragenden Ruf. 

Vom Bauerndorf zum Place-to-be für Künstler und Unkonventionelle 

In den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zog es viele Auswanderer vom europäischen Festland nach Ibiza. Die meisten der Neuankömmlinge waren Künstler oder Menschen mit einem unkonventionellen Lebensstil. In ihren ursprünglichen Herkunftsgebieten hatten sie keine Lebensgrundlage mehr und wagten auf der balearischen Insel einen Neuanfang. Das Unternehmen gelang und sie fanden in dem kleinen Dorf Santa Gertrudis im Herzen von Ibiza eine zweite Heimat. Die Einwanderer vom Festland besiedelten das Gebiet im Zentrum der Insel, beteiligten sich an seiner agrarwirtschaftlichen Nutzung, eröffneten Läden oder betätigten sich weiterhin künstlerisch. 

Obstbäume und eine gepflegte Kulturlandschaft

Der malerische Ort Santa Gertrudis liegt im zentralen Gebiet der balearischen Insel Ibiza. Die Insel ist die drittgrößte der zu Spanien gehörigen Balearen-Inseln und befindet sich rund 90 Kilometer vom europäischen Festland entfernt im Mittelmeer. Mit vollem Namen heißt der Ort Santa Gertrudis de Fruitera und ist Teil des Gemeindebezirks Santa Eularia des Riu. Der Ort Santa Gertrudis liegt inmitten des landwirtschaftlich genutzten Gebiets von Ibiza.

Das alte Kultur- und Bauernland wird schon seit der Zeit des Mittelalters in der Form der Dreifelderwirtschaft genutzt. Auf dem fruchtbaren Boden werden die Getreidesorten Hafer, Gerste und Weizen angebaut. Dazwischen kultivieren die ortsansässigen Bauern auf traditionelle Weise Feigen-, Mandel-, Oliven- und Johannisbrotbäume. Die lockere Bepflanzung verleiht der Kulturlandschaft ihr für die Gegend typisches Aussehen. Die Felder sind zumeist in Terrassenform angelegt und von alten Steinmauern eingefasst. An ihren Rändern pflegen die Bauern aus der Umgebung Weinstöcke zur Herstellung des lokalen und bei der einheimischen Bevölkerung beliebten Bauernweins. 

Santa Gertrudis
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Wegen des reichen Grundwasservorkommens in der Gegend um das Dorf Santa Gertrudis werden in diesem Gebiet auch verschiedene Obst- und Gemüsesorten angepflanzt. Zu den typischen Obstsorten gehören Pfirsiche, Kirschen, Aprikosen, Avocados, Mangos und Zitrusfrüchte. Außerdem wachsen auf dem fruchtbaren Substrat Melonen, Tomaten, Linsen, Bohnen und Erbsen. Die Viehwirtschaft hat rund um die zentral gelegene Gemeinde Stanta Gertrudis einen geringeren Stellenwert für die Bevölkerung. Auf den Wiesen weiden kleine Herden von Ziegen und Schafen und die Bauern halten in der Gegend die einzigen Milchkühe der Balearen-Insel. 

Das Notting Hill von Ibiza

Die Einwohner von Santa Gertrudis nennen ihre Heimatgemeinde liebevoll das Notting Hill von Ibiza. Diese Bezeichnung hat der balearische Ort von seiner geschäftigen und betriebsamen Atmosphäre. In dem verschlafenen Bauernort von einst ist heute immer etwas los! Ob am Hippiemarkt, in einer der zahlreichen Bars oder am Platz vor der weiß gekalkten Ortskirche. Überall tummeln sich Einheimische und Touristen oder beobachten das lebhafte Treiben vom Gastgarten eines der zahlreichen Cafés aus. Vom Vormittag bis zum Abend verwandelt sich das ruhige Zentrum in eine belebte Flaniermeile. Bis spät in die Nacht spielen hier Kinder und die Erwachsenen genießen ihr mehrgängiges Menü oder einen Cocktail in einem der zahlreichen Lokale.

Ein internationales Publikum

Die Gemeinde Santa Gertrudis auf der Insel Ibiza hat sich in den vergangenen Jahren vom verschlafenen Bauerndorf zu einem Ort mit internationalem Flair entwickelt. Junge Familien, Paare und Singles aus den unterschiedlichsten Ländern Europas haben in dem charmanten Dorf Santa Gertrudis eine neue Heimat gefunden und sind neben den altansässigen Einwohnern zu gern gesehenen Mitgliedern der Gemeinde geworden. Traditionell haben sich in Santa Gertrudis schon immer Künstler, Hippies und Menschen mit einem unkonventionellen Lebensstil zusammengefunden. Sie gehörten zu den Mitbegründern der kleinen Gemeinde und der zentral gelegene Ort mit der besonderen Atmosphäre übt auf Ihresgleichen noch immer eine Anziehungskraft aus. So leben neben den jungen Familien, Landwirten, Geschäftsleuten und Restaurantbetreibern auch heute zahlreiche Künstler in dem Dorf auf der balearischen Insel. Maler, Bildhauer, Poeten und Musiker haben Santa Gertrudis zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht und lassen sich von der einzigartigen Stimmung zu ihren Werken und Kompositionen inspirieren. 

Santa Gertrudis Künstler
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Mit den ausländischen Einwohnern erweiterte und vervollständigte sich auch die Infrastruktur des einstigen Bauerndorfs. Nach der Reihe eröffneten in Santa Gertrudis Restaurants mit unterschiedlicher Küche, Galerien, Bars, eine internationale Buchhandlung und Geschäfte für Antiquitäten und Souvenirs. Im Ortskern von Santa Gertrudis leben heute rund 500 Einwohner. In der direkten Umgebung wohnen weitere 1700 Menschen. Am 16. November begehen sie gemeinsam das traditionelle Patronatsfest. Zu Ehren des Schutzheiligen von Santa Gertrudis finden rund um diesen Tag jedes Jahr Festlichkeiten und Veranstaltungen in der kleinen Gemeinde statt und laden Besucher und Touristen zum Mitfeiern ein.

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